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Der beste Eppendorfer aller Zeiten

Quelle: freiepresse.de (Bild vergrößern)

Falk Göpfert stammt aus Eppendorf in Mittelsachsen. Zum olympischen Finale in Val di Fiemme drückt er Teresa Stadlober mehr die Daumen als der Erzgebirgerin Katharina Hennig Dotzler – und erklärt beim Gespräch in Italien auch, warum.

 

VON ROBIN SEIDLER

 

EPPENDORF – 30 Zentimeter Neuschnee im Fleimstal, durchnässt Zuschauer und geschlagene deutsche Kombinierer, die eine Medaille klar verpasst haben. Falk Göpfert konnte diesen Wettbewerb am Donnerstag entspannt von der Bande an der Laufstrecke verfolgen – und freute sich über die olympische Bronzemedaille für die österreichischen Kombinierer Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter. Wenn am Wochenende die Skilanglauf-Wettbewerbe in Tesero mit den 50-Kilometer-Rennen der Männer und Frauen in der klassischen Technik abgeschlossen werden, wird der 53-Jährige, der seine Wurzeln im mittelsächsischen Eppendorf hat, mit den österreichischen Athleten mitfiebern.

Seit drei Jahren ist Göpfert Nationaltrainer der Langläufer aus der Alpenrepublik, zuvor war er Trainer und Techniker beim Deutschen Skiverband. „Natürlich darf Katharina Hennig Dotzler für Deutschland gern eine Medaille holen – wenn Teresa Stadlober vor ihr ins Ziel kommt“, sagt Göpfert mit einem Augenzwinkern. Für beide Athletinnen wird es der letzte Start in einem olympischen Rennen sein.

Doch ein rein deutsch-österreichisches Duell werden die 50 Kilometer klassisch am Sonntag auf keinen Fall, so Falk Göpfert. „Die Trauben hängen sehr hoch, die Gegnerinnen sind stark. Der Ski muss passen, der Rennverlauf muss entsprechend sein und dann spielen noch weitere Faktoren eine Rolle.“ Natürlich gibt es am Samstagabend noch eine Taktik- und Teambesprechung – dann schon mit den Eindrücken des Männerrennens, das am Samstag steigt. (rosd)

 

Den ganzen Artikel findet ihr unter www.freiepresse.de oder in der aktuellen Ausgabe vom 20.02.2026.