Steigerung in der zweiten Halbzeit sichert das Unentschieden
1.Mannschaft - Mittelsachsenliga:
SV Mulda : TSV Großwaltersdorf/Eppendorf 3:3 (3:1)
Aufstellung:
Schreiber, Kaeselitz, Faßke, Rüdiger, Sarodnik, Petermann, Richter Martin, Krauße, Lorenz, Morgenstern, Dittrich
Wechsel:
46. Min. Richter Mirko für Lorenz
66. Min. Nerger für Petermann
72. Min. Richter Thomas für Richter Martin
Tore:
13. Min. 0:1 Lorenz
35. Min. 1:1 (Mulda)
43. Min. 2:1 (Mulda)
45. Min. 3:1 (Mulda)
74. Min. 3:2 Krauße
90.+3 Min. 3:3 Faßke
Mit dem unbedingten Siegeswillen war man nach Mulda gefahren. An Einsatz und Kampfeswillen fehlte es in diesem Spiel unserer Mannschaft sicher nicht, doch was das Spielerische betrifft, blieb man auch in diesen Spiel unter den Durchschnitt. Dabei begann eigentlich alles nach Plan. Als sich Kevin Lorenz auf der rechten Seite durchsetzte,hatte der Torwart der Gastgeber gegen den platzierten Schuß in die linke Ecke keine Chance. Doch die Muldaer ließen sich vom Rückstand nicht beeindrucken und versuchten vornehmlich mit langen Bällen auf die schnellen Stürmer unsere Abwehr unter Bedrängnis zu bringen. Leider ließen unsere Angriffsbemühungen ab der 15. Minute stark nach und die Gastgeber waren ab diesen Zeitpunkt die spielbestimmende Mannschaft. Als man in der 35. Minute in der Abwehr völlig die Orientierung und Zuordnung verloren hatte, kamen die Gastgeber zum nicht unverdienten Ausgleich. Leider verstärkten sich ab diesen Zeitpunkt die Fehler in unseren Abwehrverhalten und so waren die Tore zwei und drei eine logische Folge davon. In Halbzeit zwei wurde unser Spiel nach vorn zunehmend besser, ohne sich aber klare Torchancen zu erarbeiten. Obwohl unsere Mannschaft einige Freistöße in aussichtsreicher Position hatte, konnte man daraus keinen Nutzen ziehen. Es dauerte bis zur 74. Minute als David Krauße mit einen sehenswerten Treffer ins linke Eck auf 2:3 verkürzte. Oliver Petermann hatte Pech, als ein Freistoß von einem Abwehrspieler der Gastgeber noch von der Linie geköpft wurde. Und so dauerte es wieder bis in die Nachspielzeit, als Sandro Faßke das 3:3 durch einen Kopfballtreffer erzielte. Glück hatten wir, als der Schiedsrichter Lucas Kaeselitz nach einem Foul in der 94. Minute nur die gelbe Karte zeigte. Sicher auf Grund der starken zweiten Halbzeit ein gerechtes Ergebnis. Nun sind es noch drei Spiele in der Saison 2018/19. Eigentlich brauchte unsere Elf nur noch jedes Spiel mit 1:0 gewinnen und das Spieljahr wäre perfekt abgeschlossen. Zum fußballerischen Höhepunkt wird es sicher am nächsten Spieltag kommen. Wünschen wir uns viele Zuschauer, schönes Wetter, eine souveräne Schiedsrichterleistung und das Quäntchen Glück, was man selbstverständlich bei einem solchen Spiel auch braucht.
Helmut Günther