Siegtreffer in der Nachspielzeit
Mittelsachsenliga / 1. Mannschaft:
BSC Freiberg 2 - TSV Großwaltersdorf/Eppendorf 0:1 (0:0)
Aufstellung:
Schreiber, Rüdiger, Herold, Kaeselitz, Richter Mirko, Petermann, Richter Martin, Sarodnik, Lorenz, Krauße, Morgenstern
Wechsel:
66. Min. Richter Thomas für Richter Mirko
70. Min. Nerger für Krauße
81. Min. Wulf für Rüdiger
Tore:
0:1 90.+3 Sarodnik
Das entscheidende Tore vielmals erst in der Nachspielzeit erzielt werden, konnten wir erst in dieser Woche erleben. Am Ende zählt immer nur das Ergebnis. So war es auch in diesem Spiel. Als sich schon alle auf eine Punkteteilung eingestellt hatten, erzielte Erik Sarodnik in der Nachspielzeit mit einem direkt geschossenen Freistoß den Siegtreffer für unsere Mannschaft. Betrachtet man das ganze Spiel, war es, was das spielerische betrifft, eines der schwächsten Auftritte unserer Elf. Ein einziger Eckball für unsere Mannschaft während der 90 Minuten, zeigt die Harmlosigkeit unserer Angriffsbemühungen. Aber auch die Gastgeber hatten bis auf wenige Ausnahmen in punkto Torgefährlichkeit nicht viel zu bieten. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel etwas besser. Vor allem die Gastgeber verstärkten nun ihre Angriffsbemühungen und erspielten sich einige Torchancen. Unseren Torwart hat es die Mannschaft zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand geriet. Mehrmals musste er Kopf und Kragen riskieren um unsere Mannschaft vor einem Rückstand zu bewahren. Bis auf wenige Ausnahmen, konnten unsere Stürmer nicht für Entlastung sorgen. Viel zu schnell wurden die wenigen Angriffe durch Abspielfehler und Unkonzentriertheit leichte Beute der Freiberger Abwehrspieler. Dass es zum Schluss doch noch mit dem Sieg klappte, macht doch den Fußball so unberechenbar und auch schön. Mit einem Freistoßtor in der Nachspielzeit aus halblinker Position hatte der Freiberger Keeper nicht den Hauch einer Chance. Sicher ein glücklicher Sieg, aber das spielt am Ende keine Rolle. Noch werden für einen Sieg drei Punkte vergeben und die können am Ende entscheidend sein. Wie es aussieht, wird es um die Meisterschaft auf einem Zweikampf zwischen Lichtenberg und unserer Mannschaft ausgehen. Die nächsten Spiele werden zeigen, wer noch einige Reserven und gute Nerven hat. In 14 Tagen gibt es das Gipfeltreffen bei uns gegen Lichtenberg. Doch zunächst muss man erst einmal in Mulda bestehen.
Autor: Helmut Günther