Ein Spiel mit Pfiff – Ole Hohlfeld mit 2 Toren und einer Vorlage wurde zum Spieler des Tages
TSV Großwaltersdorf / Eppendorf – TSV Langhennersdorf
4 : 4 (1 : 2)
TSV G/E: Schreiber L.Oehme Mielke Küttner Hohlfeld
B.Richter S.Oehme T.Richter Krauße M.Richter Seifert
eingewechselt : Günther Bellmann Spielhaus Herold
Schiedsrichter : Schneider – Neuhausen
Linienrichter : Zehrfeld , Kirsch – beide Bobritzsch
Zuschauer : 87
Torfolge: 0:1 (10.) , 0:2 (34.) , 1:2 (45+1) Hohlfeld ,
2:2 (55.) Küttner , 3:2 (62.) Hohlfeld , 3:3 (64.) 3:4 (69.) ,
4:4 (82.) L.Oehme
Vor dem Spiel gab es auf Bitten der Gäste eine Gedenkminute für der kürzlich verstorbenen Fußball-Legende Ulli Butze vom TSV Langhennersdorf , der groß Verdienste für den Verein verzeichnete. Auch der Berichterstatter verneigt sich vor Ulli.
Danach gab es Glückwünsche zum 38.Geburtstag für den Fußball-Strategen Martin Richter. Alles Gute und vielleicht noch ein paar Jahre Fußball.
Dann begann das Spiel mit „Pfiff“ und viel Ungemach.
8 Tore , 6 Gelbe Karten für die Gäste , 2 Gelbe Karten für den TSV und dazu eine „Rote“. Zudem wurde der Bobritzscher Linienrichter zum bestimmenden Schiedsrichter und heizte somit die Stimmung auf.
Das Spiel selbst begann bitter für unsere Mannschaft , ein Sonntagsschuß führte zur Führung der Gäste (10).
Mit dem 0:2 nach 34 Minuten schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch kurz vor dem Wechsel keimte Hoffnung auf,
auf der rechten Seite ließ Hohlfeld seinen Gegenspieler stehen und traf ins lange Eck zum Anschlußtreffer.
Wenig zuvor wurde Krauße nach Foulspiel mit „Rot“ zum Duschen geschickt. Das war der erste Knackpunkt im trotz der vielen Karten fairen Partie. Schiedsrichter Schneider hatte das Foulspiel mit Gelb bedacht. Nee , nee wußte es der Bobritzscher Linienrichter besser und überzeugte Schiedsrichter Schneider den Roten Karton zu zeigen.
Trotz allem köpfte Küttner die Eingabe von S.Oehme, der enorm viel rackerte , zum Ausgleich in die Maschen. Der nun kämpferische Aufwand wurde verdientermaßen belohnt. Und wir setzten noch einen drauf. Erneut ist es Ole Hohlfeld (zu Recht bester Spieler des Tages)der sich durchsetzt und uns in Front schießt. Doch die Freude dauerte nicht lange, zwei Minuten später kommen die Gäste zum Ausgleich. Jetzt kommt das Schiedsrichter-Team wieder in den Blickpunkt. Ein Ball klatscht an unsere Querlatte, dann herunter und der Schiri sagt weiterspielen und das Spiel findet seine Fortsetzung. Erneut greift der Bobritzscher Linienrichter ein, nee , nee der Ball war drin und überzeugt Schneider das Tor zu geben. Der Linienrichter stand niemals auf gleicher Höhe, nur ein Video-Beweis hätte Aufschluß geben können. Zwei bittere Pillen gegen unsere Elf, die keiner verstehen konnte. Mit dem Mut der Verzweiflung kommen wir noch zum verdienten Ausgleich. Wieder leistet Hohlfeld die Vorarbeit und Lenny Oehme ist mit dem Kopfball der Punktretter. Zudem mußten wir gegen Spielende noch auf Ben Richter verzichten, eine Verletzung setzte ihn außer Kraft – gute Besserung. Wenn wir so mutig und kämpferisch wie in der zweiten Halbzeit auftreten, sollte sich auch der Erfolg einstellen. (RR)
Nächstes Spiel am Sonntag,den 1. November
SV Fortschritt Lunzenau – TSV Großwaltersdorf/Eppendorf 14.00 Uhr
Fotos: Mario Dierking