Erinnerung an Eberhard Vogel – von Reiner Rechenberger
Sein Ableben geht auch (RR) sehr nah.
Wer kennt sie noch,die Schlachtrufe :
Mit Vogel , Erler , Schuster , Steinmann und Feister
wird der FCK „Deutscher Meister“.
1967 wurden sie DDR-Meister, mit einen überragenden Linksaußen Eberhard Vogel. Viele Spiele der Mannschaft habe ich damals auf der „Fischerwiese“ gesehen.
Damals ahnte ich noch nicht, 30 Jahre später aus diesem Stadion Spiele des späteren Chemnitzer FC für MDR - Radio Sachsen zu übertragen. Olaf Renn , Ulf Mehlhorn waren im weiteren Verlauf die Akteure, selbst Nationalspieler Michael Ballack stand bei mir am Mikrofon Rede und Antwort.
Und man kann es kaum glauben, gegen Eberhard Vogel bestritt ich 1958 selbst ein Spiel. Von 1956 bis 1959 wirkte ich in der 2. Junioren-Mannschaft der damaligen BSG Fortschritt Eppendorf mit. Dieses Spiel fand in Niederwiesa auf der sogenannten „Schmiergelscheibe“ statt.
Diese Erinnerung bleibt einfach unvergessen.
Noch eine Episode sei erwähnt. Erich May ein Sportkenner und toller Unterhalter, wollte ein Europa-Pokalspiel beim FC Carl-Zeiß Jena,mit Eberhard Vogel ansehen. Eine Eintrittskarte besaß er nicht. Kurzerhand sagte er zu den Ordnern „Kennen sie mich denn nicht, ich bin doch der Vater von Eberhard Vogel“. Sofort wies man den Eppendorfer Erich May einen Platz auf der Tribüne zu. Das alles sind Geschichten die das Leben schreiben.
Danke für alles Eberhard Vogel, Du warst ein toller Mensch. (RR)